Begleitgedanken

Begleitgedanken

Oft geht dieBegleitungnoch etwas weiter,über das Ende hinaus. Wichtig ist,dass Raum und Zeitgegeben wird,Abschied zu nehmen,für die Angehörigen,aber auch für den Begleiter. Der Abschiedist der Anfangeiner guten Trauerarbeit. Unsere Umweltmag die Trauer nichtund nicht die Traurigen.Es soll ganz schnellalles wieder gut sein. Aber das ist es nicht.Zur Hospizarbeitkann es auch gehören,die Menschenein Stückin das dunkle …

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Begleitgedanken

Neben dem körperlichen Schmerz,dem seelischen Leidund dem sozialen Absterbengibt es noch die religiöseund spirituelle Not Sie wird in der Begleitung oft übersehen,weil sie sich leise und verschämt äußert. Eine tiefe Lebenskriseist häufig aucheine Glaubenskrise. Fragen,die bisher verdrängt wurdenoder sich nicht stellten,stehen plötzlich daund verlangen eine Antwort: Warum ich?Was habe ich denn getan?wer kann mir noch …

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Der soziale Schmerzheißt Einsamkeit. Schwere und langdauerndeKrankheit macht einsam. Beziehungen,die das Lebenausgemacht und auchreich gemacht haben,schlafen langsam einoder brechen plötzlich ab. Das Leben läuftam Kranken vorbei.Es tut so,als gäbe es ihnschon nicht mehr. Der soziale Schmerz,ist das bittere Gefühl,allein und isoliert zu sein,oder sich den anderennicht mehr zumuten zu können. Es gibt Kranke, die vor …

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Da ist der seelische Schmerz,das Leid. Es ist die ständige Ungewissheit,die quälende Sorge,wie es weiter gehen sollmit mir und der Familie.Die kleinen Abschiedeals Vorboten des großentun weh. Es ist die Angst,an Würde und Integritätzu verlieren. Und es ist oft die Not,über all‘ das mit niemandemsprechen zu können,am wenigsten mit denen,die einem am nächsten sind.

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Oft ist Begleitung auchBegleitung in Schmerzen. Eine gute Schmerztherapieist darum ein Grundanliegenaller Hospizarbeit. Sie ist leider heute bei unsnoch nicht selbstverständlich,muss manchmal noch durchgesetztund erkämpft werden gegenUnwissenheit, Ängste und Vorurteilebei Ärzten, bei Angehörigenund bei den Patienten selbst. Mit einer gut eingestelltenund begleiteten Schmerztherapiekönnen über 90% der Tumorpatientenbis zum Ende weitgehendschmerzfrei gehalten werden. Der körperliche Schmerz …

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Oft sind die Krankeneingebunden und getragenin einem Netz vonguten und bewährten Beziehungen. Da sind die Angehörigen,die Nachbarn,die Freunde,die Pflegekräfte und der Arzt. In dieses Netz will ich micheinfühlen und einfügen. Vielleicht kann ichein Knoten sein,in dem Beziehungenzusammen kommen,und so das Netz stärken,in dem der Kranke sich aufgehoben fühlt. Die Begleitung und Entlastung der Angehörigenist für …

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Das passende Wortzu finden,ist oft schwer. Dann gilt das, was Hiobseinen Freunden gesagt hat,die ihn trösten wollten: „Hört doch meinen Worten zuund lasst das mein Trost sein.“

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Wenn nichts mehr zu sagen ist,wenn nichts mehr zu tun ist,kann Begleitungschwer werden. Dann gilt:beieinander stehen,einander beistehen,in verlässlicher Näheund guter Distanz. Wieviel Nähe willder andere –heute –von mir? Achtsam umgehenmit dem anderen,aber auch mit mir,damit es nichtzu Überforderungenund Verletzungen kommt.

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Begleiten,das ist der Inbegriffaller Hospizarbeit.Er begreift alles das in sich,was Hospizarbeit ausmacht. Darum möchten wirdiesen Begriffan Hand einiger Bilder und Texte„durchbuchstabieren“. 

Begleitgedanken

Jemanden begleiten, das heißt zunächst: ihn da abholen, wo er jetzt ist. Wer begleitet, führt nicht, der andere bestimmt die Richtung, die Schrittfolge und das Tempo. Es ist sein Weg. Vielleicht möchte er, vielleicht gelingt es mir, dass ich mit ihm gehe, gleichsam ein-zwei Schritte hinter ihm. Niemand weiß, wie Sterben geht. Ich will nur begleiten, solange es ihm recht ist und mir möglich, vielleicht bis vor das Tor. …

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